ECHA startet Konsultation zum SEAC-Entwurfsgutachten zu PFAS

ECHA startet Konsultation zum SEAC-Entwurfsgutachten zu PFAS

Bild: KI-generiert

ECHA startet Konsultation zum SEAC-Entwurfsgutachten zu PFAS. Bringen Sie Ihre Stellungnahme ein!Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) bittet interessierte Kreise um Stellungnahmen zum Entwurfsgutachten ihres Ausschusses für sozioökonomische Analyse (SEAC) zur vorgeschlagenen Beschränkung von Per- und Polyfluoralkylstoffen (PFAS). Die Konsultation beginnt am 26. März und läuft bis einschließlich 25. Mai 2026.

Am 25. März 2026 kündigt ECHA an, dass alle Interessenträger – darunter Unternehmen, NGOs, Hersteller und Entwickler von Alternativen, Forschende sowie andere interessierte Bürgerinnen und Bürger – eingeladen sind, fundierte Kommentare einzureichen. Diese Beiträge sollen SEAC dabei unterstützen, sein endgültiges Gutachten zu erarbeiten.

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Aufbau der 60‑tägigen Konsultation

Die Konsultation dauert 60 Tage und erfolgt anhand eines strukturierten Fragebogens. Die Teilnehmenden werden gebeten, insbesondere einzugehen auf:

  • die möglichen Auswirkungen einer Beschränkung der PFAS-Verwendung in verschiedenen Sektoren, wie im SEAC-Entwurfsgutachten beschrieben;
  • die Verfügbarkeit, Anwendbarkeit und Umsetzbarkeit von Alternativen zu diesen breit eingesetzten Stoffen.

Einreichende können Informationen als vertraulich kennzeichnen; ECHA wird diese Angaben entsprechend behandeln. Alle nicht vertraulichen Beiträge werden auf der Website der ECHA veröffentlicht.

Wichtig: Informationen zu Gefahren und Risiken von PFAS für die menschliche Gesundheit und die Umwelt werden in dieser Konsultation nicht berücksichtigt. Dieser Aspekt fällt in den Zuständigkeitsbereich des Ausschusses für Risikobeurteilung (RAC), der hierzu bereits ein separates Gutachten verabschiedet hat.

 

Schwerpunkt auf dem SEAC-Entwurfsgutachten

Die Konsultation bezieht sich auf das Entwurfsgutachten, das SEAC am 10. März angenommen hat. Zur Unterstützung der Einreichenden hat ECHA:

  • Leitlinien für die Teilnahme an der Konsultation veröffentlicht;
  • eine Übersicht über PFAS-Anwendungen in verschiedenen Sektoren erstellt.

ECHA fordert die Teilnehmenden auf, das Entwurfsgutachten sorgfältig zu prüfen und die Leitlinien zu befolgen, damit die eingereichten Informationen für SEAC möglichst relevant und nutzbar sind.
Die Konsultation wird ab dem 26. März über die ECHA-Website zugänglich sein.

 

Nächste Schritte

Alle relevanten Informationen, die im Rahmen der Konsultation eingehen, werden von SEAC bewertet. Auf dieser Grundlage kann der Ausschuss die im Entwurfsgutachten gezogenen Schlussfolgerungen bestätigen oder anpassen. Es wird erwartet, dass SEAC sein endgültiges Gutachten bis Ende 2026 verabschiedet.

 

Abschluss des vorgeschlagenen Beschränkungsdossiers

Mit diesem endgültigen Gutachten schließt ECHA die wissenschaftliche Bewertung des vorgeschlagenen Beschränkungsdossiers ab. Sowohl das Gutachten von SEAC als auch das von RAC werden anschließend formell an die Europäische Kommission übermittelt.
Auf Basis dieser beiden Gutachten wird die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Beschränkung ausarbeiten. Dieser Vorschlag wird im REACH-Ausschuss, in dem die EU-Mitgliedstaaten vertreten sind, beraten und zur Abstimmung gestellt.

 

PFAS‑Vorschlag in der EU/EWR

Der Vorschlag zur Beschränkung von PFAS in der EU und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) wurde von den zuständigen Behörden der Niederlande, Deutschlands, Dänemarks, Norwegens und Schwedens erarbeitet. Sie haben den Beschränkungsvorschlag am 13. Januar 2023 bei ECHA eingereicht.

 

Zielsetzung

Ziel der vorgeschlagenen Beschränkung ist es:

  • die Emissionen von PFAS in die Umwelt zu verringern;
  • Produkte und Prozesse für Mensch und Umwelt sicherer zu machen.

Eine erste, sechsmonatige öffentliche Konsultation zum Beschränkungsvorschlag fand vom 22. März bis 25. September 2023 statt. Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) hat sein endgültiges Gutachten zu dem Vorschlag am 2. März 2026 angenommen. Die nun gestartete SEAC-Konsultation ist der nächste Schritt auf dem Weg zu einer endgültigen PFAS-Beschränkung in Europa.

 

Weitere Informationen

Quelle: ECHA
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Reservierung
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Hinweis
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